News der B1-Junioren


Punktspiel: FSV Erlangen Bruck U17 – 1. FCN – Auseinandergefallen
15. Oktober 2016 - Michael Strubel

Bereits nach 36 Sekunden hatten die Nürnberger die erste Torchance, als ein Innenverteidiger zu spät kam und der Schuss denkbar knapp neben unseren Kasten ging. Die Clubberer drückten weiter und mit einem Diagonalball – der dann sehr häufig zum Einsatz kam und nur durch die erste Aktion von Tsagos konnte schlimmeres verhindert werden (3 Min.). Ganz langsam stabilisierten wir uns und Schenker bediente Bergmann doch dieser wurde von drei Gegenspielern geblockt (19 Min.). Einen fälligen Freistoß chippte Kaiser in den Strafraum und wir schafften es nicht im Fünfer und 16 er den Ball im Kasten unterzubringen doch dann spielte ein Nürnberger mit der Hand und den fälligen Elfer donnerte Moos in den Kasten zur überraschenden Führung (21 Min.). Bergmann hätte in der 22 Spielminute die Führung ausbauen können, doch dessen Schuss wurde vom Clubtorhüter pariert. Die Nürnberger schüttelten sich und versuchten es wieder mit diagonalen Bällen über unsere rechte Seite, im Zentrum war unser Spieler dann zu weit weg von seinem Gegenspieler und schon stand es 1:1 (30 Min.). Wir versuchten es weiter, aber nach einem indiskutablen Freistoß von uns kam der schnelle Gegenzug und Vidovic klärte in höchster Not (32 Min.). Gleich im Anschluss konnte Fischer sich gut behaupten und den Ball gewinnen, doch statt sofort weiter auf Bergmann zu spielen (2:1 Überzahlsituation) versuchte er es selbst und scheiterte später an zwei Gegenspielern; hätte er gleich auf Bergmann gespielt wäre dieser alleine auf das Tor gelaufen. Nun vor der Halbzeit drückte wieder der Club, nach einem Flankenlauf über unsere rechte Seite bekamen wir den Ball nicht weg und der Abschluss im Zentrum ging dann äußerst knapp daneben (35 Min.). Gleich danach wieder ein Fehler eines Außenverteidigers – wieder war man zu weit weg und Tsagos musste parieren (36 Min.). So ging es mit einem respektablen 1:1 in die Halbzeit. Gleich nach dem Wiederanstoß lief ein Clubspieler nahezu ungehindert durch unsere Reihen und die Glanzparade von Tsagos verhinderte den Rückstand (41 Min.). Unser Gegenzug über Vidovic, der nur Bergmann hätte bedienen müssen aber sich dagegen entschied versandete. Noch einmal versuchte es Fischer auf unserer linken Seite, legte auf Schenker und der bediente Taher doch der Abschluss war zu harmlos (45 Min.). Wir verloren auf unserer rechten Seite den Ball in der Hälfte der Nürnberger, diese schalteten blitzschnell um und plötzlich standen fünf Nürnberger vor den beiden Verteidigern…….und schon stand es 1:2 (49 Min.). Bei einem Vorstoß auf unserer linken Seite konnten zwei Spieler von uns den Gegner nicht abschließend bremsen, dieser legte schlecht ins Zentrum und der andere Clubberer konnte den Ball nicht kontrollieren aber Tsagos foulte den Gegenspieler und die Konsequenz war ein Elfer. Diesen konnte Tsagos nicht halten, war aber fast dran 1:3 (54 Min.). Nach einem leichten Foul eines unserer 6 er zeigte der Schiri wieder auf den Elfer. Diesen hielt Tsagos, doch was nutzt es wenn sechs eigene Spieler schlafmützig am 16 er stehen und zuschauen, wie der Gegner den Nachschuss doch noch ins Netz donnert 1:4 (57 Min.). Diesen weiteren Genickschlag verdaute die Mannschaft nicht und zeigte nun Auflösungserscheinungen. Ganz schwach verteidigt wurde ein Freistoß der Nürnberger, der 25 Meter in der Luft war und an Freund und Feind vorbeiflog dann – ohne abgefälscht zu werden – im Tor landete 1:5 (65 Min.). Über Schenker kamen wir noch einmal zu einer Chance, aber statt abzuschließen lief er zu lange mit dem Ball und wurde dann von den Beinen geholt……aber der Schiedsrichter hatte in diesem Moment eine stumme Pfeife dabei (67 Min.). Die frischen Kräfte bei den Nürnbergern zeigten uns gleich, dass diese auch noch treffen wollten. Bergmann setzte noch einmal einen Akzent, als er sich gegen vier Nürnberger durchsetzen konnte, Schenker zuspielte, doch dieser ließ sich abdrängen und passte dann auf Deveci, doch dessen Weitschuss war zu harmlos (73 Min.). Nachdem wir nun keinerlei Defensivverhalten mehr zeigten. Durfte der Ersatzspieler vom Club, der schon das 1:6 markieren durfte völlig freistehend in zentraler Position sich die Ecke aussuchen und zum 1:7 vollenden (77 Min.).

Fazit:
Man hat gesehen, dass man auch den Favoriten Nadelstiche beibringen kann, aber es fehlt die Konstanz das über zwei Halbzeiten umzusetzen.

FSV: Tsagos, Deveci, Vidovic, Paurevic, Moos, Taher (54 Min. Wildeis), Marcel Kaiser, Marco Kaiser (57 Min. D. Zajac), Bergmann, A. Schenker (75 Min. D. Schenker), Fischer (67 Min. Kemenni)

Peter Fischer


Punktspiel: FC Memmingen – FSV Erlangen Bruck U17 – Eine Halbzeit mitgehalten
9. Oktober 2016 - Michael Strubel

Den kompletten Sonntag für 0,0 Ertrag verbraucht……..halt, doch eine Erkenntnis kann man konstatieren: Prinzipiell ist bisher jeder Gegner in der Liga zu schlagen, auch wenn wir dies bislang nur einmal bewiesen hatten.
Die Memminger waren mit sehr vielen Vorschusslorbeeren bedacht worden, glücklicherweise waren unsere Jungs davon nicht eingeschüchtert. Wir begannen gleich mit Feinstein über links, der Bergmann anspielte, doch der wurde im 16 er noch von zwei Gegenspielern geblockt (1 Min.). Gleich im Anschluss Fischer über rechts, der sich bis zur Grundlinie durchtanken konnte und per Flanke Feinstein bediente, doch dessen Kopfball ging über den Kasten (2 Min.). Wir weiter präsent und eng am Gegner, Paurevic konnte sich zentral gut durchsetzen, wurde aber gefoult bevor er in Schussposition war (4 Min.). Die erste nennenswerte Aktion der Memminger war eine Ecke, die jedoch gleich zum 1:0 für den FCM führte, da unsere Innenverteidiger ohne Gegenspieler im Strafraum darauf warteten, dass der Ball zu Ihnen kommen möge, aber die gute Ecke wurde von den Memmingern – die in den Strafraum stürmten – per Kopf zum Führungstreffer genutzt (8 Min.). Trotz dieses Nackenschlages ließ sich die Truppe aber nicht entmutigen und spielte weiter mit. Bergmann legte auf Vidovic auf, doch dessen Weitschuss ging über den Kasten (13 Min.). Wir versuchten es weiter und ließen durch gute Zweikampfführung nichts Wesentliches zu und Feinstein wurde im 16er gefoult und den fälligen Strafstoß konnte Moos zum Ausgleich in die Maschen dreschen (21 Min.). Nun merkten die Memminger, dass es doch nicht so einfach werden sollte, wie gedacht. Diese näherten sich vornehmlich mit Freistößen unserem Kasten (25 und 33 Min.), die beide neben dem Kasten einschlugen. Doch dann verloren wir leicht die Linie und in der Vorwärtsbewegung verlor einer unserer Innenverteidiger den Ball und der gute Weitschuss konnte der blendend aufgelegte Tsagos im Kasten gerade noch parieren (34 Min.).Die letzte Aktion vor der Pause hatten jedoch wir, als eine gute Aktion von Feinstein, der Schenker in Szene setzte, eben noch vom Keeper gehalten werden konnte (39 Min.). So gingen wir mit einem guten Gefühl in die Pause.
Die Allgäuer kamen mit Dampf aus der Kabine, das war zu erwarten. Ein Außenverteidiger wurde überlaufen, ein Innenverteidiger ließ sich dann aus dem Zentrum ziehen und im Zentrum langte dann ein 6er von uns zu heftig hin und es gab einen durchaus umstrittenen Elfer für die Hausherrn (43 Min.). Tsagos parierte den guten Schuss überragend und den Abpraller konnte Fischer per Sicherheitsschlag aus der Gefahrenzone befördern. Der Druck hielt an und unsere Innenverteidigung war einen Schritt zu weit weg, als der Stürmer der Memminger mit dem Rücken zum Tor den Ball aus dem Zentrum annahm, sich drehte und sofort abschloss….und auch noch traf; hier war Tsagos trotz Flugeinlage machtlos (46 Min.) und es stand 2:1. Mit zwei weiteren Glanzparaden hielt Tsagos den FSV im Spiel, einmal bei einem Freistoß und einmal nach einem schlimmen Fehlpass des zentralen Mittelfelds bei einem Weitschuss (48 und 51 Min.). Trotzdem musste man festhalten, dass klare Torchancen für die Memminger eben nicht vorhanden waren, da die defensive Grundordnung bis zu diesem Zeitpunkt passte. Dann hätten wir nach einem Pass von Bergmann, der Schenker optimal bediente, den Ausgleich erzielen können, aber der Torwart hielt den Schuss von Schenker (58 Min.). Die nachfolgenden Auswechslungen brachten aber nicht den gewünschten positiven Effekt, sondern führten im Gegenteil zur Auflösung des Abwehrverbundes und somit auch zu einer nicht verkraftbaren Chancenausweitung für die Allgäuer. Wieder nach einer Ecke, stimmte die Zuordnung nicht und Tsagos war wieder machtlos beim 3:1 (62 Min.). Trotzdem war der FCM nicht unschlagbar, bei einer Unsicherheit der Innenverteidigung schaltete Bergmann am schnellsten und spitze den Ball weg, musste dann aber zweimal ansetzen und der Schuss wurde glänzend pariert (65 Min.). Fast im direkten Gegenzug liefen die Memminger durch das Mittelfeld und nur die nächste Glanztat von Tsagos verhinderte den nächsten Treffer (66 Min.). Kurz darauf war Tsagos aber machtlos, als er den Weitschuss erst halten konnte aber in Richtung eines herannahenden Gegenspielers klärte und dieser aus spitzen Winkel das 4:1 markierte (67 Min.). Die Jungs waren geschlagen, aber sie gaben noch nicht auf, so konnte Kaiser mit einem super Ball auf Schenker die gesamte Abwehr aushebeln, doch die 100 % Chance wurde leider nicht verwertet (69 Min.). Nun versuchten die Memminger noch etwas für das Torverhältnis zu machen, doch Tsagos konnte noch dreimal parieren (71, 75 und 76 Min.).
Fazit:
Tsagos hielt den FSV lange im Spiel, doch auch er war bei den Treffern machtlos.
Ansonsten die beste Leistung der Saison in der ersten Halbzeit und wenn es auch nach einer Niederlage schwer fällt, gilt es das Positive zu erkennen und die Fehler weiter abzustellen.

FSV: Tsagos, Deveci (57 Min. Zajac) Vidovic, Paurevic (50 Min. Wildeis), Moos, Feinstein (55 Min. Taher), Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Bergmann, Schenker, Fischer (60 Min. Luft)

Peter Fischer


Punktspiel: FSV Erlangen Bruck U17 – SpVgg Greuther Fürth – Zu wenig für den Gegner
2. Oktober 2016 - Michael Strubel

Die Fürther schoben gleich zu Beginn die Außenverteidiger überraschend tief in unsere Hälfte – fast bis zu unserem 16er!!! Da stand Fischer gleich mal zu weit weg von seinem Gegenspieler, den er eigentlich noch aus Bamberger Tagen kennen müsste und schon konnte dieser eine Flanke setzen, die fast einen Abnehmer im Zentrum gefunden hätte (1 Min.). Dann wurden wir auf unserer rechten Seite aufgerollt, der AV konnte nicht eingreifen, nur im letzten Moment konnte der IV den Pass in die Todeszone verhindern (3 Min.). Das Spiel lief mit viel Ballbesitz der Fürther, wir ließen diese weitgehend in ihrer eigenen Hälfte spielen und agierten erst nach Überschreiten der Mittellinie. Nach einem schnellen Spiel der Fürther, dann eine Klärungsaktion von Moos ins Zentrum – eigentlich war damit die Situation bereinigt…….doch die Fürther probierten es mit einem Distanzschuss….unser Torwart zeigte eine kurze Schwäche und lies den Ball durchrollern, konnte den Ball jedoch noch vor der Linie festhalten, doch ein Fürther sprang mit beiden Beinen voraus in den Ball und dieser lag im Netz. Zur Überraschung aller Anwesenden ließ der schwache Schiedsrichter das Tor gelten (13 Min.). Unser Team ließ sich aber nicht entmutigen und versuchte im Mittelfeld mehr Zugriff zu bekommen; Fischer legte auf Bergmann, doch die Abstimmung passte nicht – falsche Seite (14 Min.). Einen guten Spielzug konnte man dann kurz darauf vermelden, als Luft den Ball verteidigen und gut auf Bergmann durchlegen konnte, doch der wurde wie gewohnt von zwei Fürthern bedrängt und traf den Ball nicht voll, so dass der Torwart den Schuss aus 18 Metern parieren konnte (16 Min.). Nach dieser kurzen Phase der eigenen Aktivitäten wieder das überlegene Spiel der Fürther, Fischer stand nicht nah genug an seinem Gegenspieler – dieser konnte unbedrängt flanken und fand im Zentrum per Kopf zum 0:2 einen Abnehmer (24 Min.). Wir sortierten uns wieder und kamen nach Ballgewinn in unserer Hälfte zu einem schnellen Gegenstoß………Bergmann wurde auf die Reise geschickt, behauptete sich gut gegen zwei Gegner und schloss leider ohne Erfolg ab.
So ging es dann in die Pause. Wir wechselten aus – Wildeis für Paurevic und Taher für Fischer.
Die erste Aktion hatten dann aber die Fürther nach der Halbzeit, als wir bei einer Ecke ganz schlecht aussahen. Die Aktion blieb aber folgenlos (44 Min.). Selbst versuchten wir zwar auch offensiv zu bleiben, als Taher sich rechts durchsetzen konnte und dessen Flanke Bergmann erreichte, doch der Kopfball war zu schwach um den Keeper in Schwierigkeiten zu bringen (48 Min.). Im Anschluss vergaben die Fürther aber die nächste Chance nicht, Vidovic stand alleine gegen zwei Spieler und wieder kam der Pass über die Außen in unserer Zentrum und der Fürther Spieler machte das 0:3 (58 te Minute). Selbst die größten Optimisten wussten nun, dass wir da keinen Punkt mehr machen würden.
Einmal im gesamten Spiel zeigten wir dann aber auch, dass ein Umschaltspiel von uns möglich gewesen wäre; Greuther hatte eine Ecke, Moos klärte per Kopf und Bergmann leitete den schnellen Gegenzug über Taher und Kemenni ein, doch der Abschluss misslang (68 Min.). In den letzten zehn Minuten vergaben die Fürther zwei weitere große Möglichkeiten als diese nach einer Ecke von uns schnell umschalteten und dann wieder frei vor dem Torwart vergaben (75 Min.) und gleich im Anschluss wieder eine Flanke der Außen ins Zentrum und der Kopfball ging knapp neben unsere Kasten (76 Min.). Kurz vor Ende der Partei dann konnten wir nach Ballgewinn auf Kemenni spielen, der lief auf die Abwehr statt auf den völlig freien Bergmann abzulegen (78 Min.). So konnten wir auch keinen Ehrentreffer erzielen.
Fazit:
Insgesamt war das Spiel deutlich besser als gegen Ingolstadt und wären wir dort so aufgetreten, hätte man vielleicht einen Punkt mitnehmen können.

FSV: Tsagos, Deveci, Paurevic (41 Min. Wildeis), Moos, Feinstein, Marcel Kaiser, Marco Kaiser (57 Min. A. Schenker), Bergmann, Luft (63 Min. Kemenni), Fischer (41 Min. Taher) Vidovic

Peter Fischer


Vorbericht: Punktspiel Erlangen Bruck U17 – SpVgg Greuther Fürth U17
26. September 2016 - Michael Strubel

Nach den letzten zwei Nackenschlägen gegen Augsburg und Ingolstadt hofft man bei der Truppe von Strubel und Kaiser auf Besserung. War doch der Punktgewinn gegen Augsburg durchaus möglich, während man sich gegen Ingolstadt schon in der ersten Halbzeit selbst geschlagen hatte.

Gegen das Schwergewicht Greuther Fürth, das an sich nur ein klares Ziel hat – den sofortigen Wiederaufstieg – wird die Aufgabe von Anfang an sein, defensiv gut zu stehen. Zwar ist das Kleeblatt nicht wie erwünscht mit drei Siegen gestartet sondern hatte gleich zu Beginn in Ansbach zwei Punkte liegen lassen, aber das sollte nicht über die wahren Qualitäten des Kaders hinwegtäuschen. Die beiden letzten Ligaspiele gegen 1860 und Regensburg wurden mit jeweils 3:0 gewonnen und waren da schon mehr ein Wegweiser als das Freundschaftsspiel gegen die U 19 von Quelle, das mit 0:1 verloren ging.

Es bleibt daher bei der realistischen Einschätzung, dass man von einer klaren Niederlage ausgehen muss; alles andere wäre sehr positiv. Aber wie immer im Fußball, steht es am Anfang 0:0 und die Jungs werden sicher versuchen jeden Meter des heimischen Rasens vehement zu verteidigen und im Angriff die eine oder andere Aktion zu setzen. Wenn wir es schaffen, möglichst wenig individuelle Fehler zu machen und die Standards passen, sollte uns vor heimischer Kulisse ein Treffer gelingen können. Was dann dabei übrig bleibt, wird man sehen.

Um es mit Paul Breitner zu sagen:

„Da kam das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief´s ganz flüssig.“

Jeder sollte in der Lage sein, konzentriert alles am Spieltag abrufen zu können. Respekt ja, aber keine Angst sollte uns im Spiel begleiten.

Peter Fischer


Punktspiel: FC Ingolstadt - Erlangen Bruck U17 – Ohne Worte!!!
17. September 2016 - Michael Strubel

Wir hatten Anstoß und spielten zurück auf einen Innenverteidiger und der leitete unbedrängt drucklos mit einem 3 Meter Pass weiter auf den Gegner so dass es nach 10 Sekunden (!!!) bereits 0:1 stand. Einfacher kann man sich nicht selber schlagen. Die Schanzer, selbst überrascht wie einfach das geht, versuchten nun über unsere rechte Abwehrseite durchzukommen, was Ihnen aufgrund eines Stellungsfehlers auch gelang, der Ball kam zentral rein und Madeja konnte halten (2 Min.). Es ging weiter, die Außenverteidiger standen diesmal zu weit vom Gegenspieler und diesmal über unsere linke Seite, Kaiser und Wildeis konnten den Gegner nicht stellen und Wildeis traf den Gegenspieler von hinten in den Füßen; die Folge -> Elfmeter. Madeja hielt den Elfmeter aber unsere Spieler….staunend über die Aktion ihres Keepers schauten zu und ein Ingolstädter reagierte am schnellsten und schob zum 2:0 für den FCI ein (9 Min.). So ging es weiter, wir hatten zentral nicht genug Zugriff und wieder spielten uns die Schanzer mit zwei einfachen Pässen wie Schuljungen aus und wir liefen hinterher doch wir hatten Glück, dass diese sich den Ball einen Tick zu weit vorlegten und Madeja frühzeitig aus dem Kasten kam und verkürzte, so blieb diese Aktion ohne Folgen (15 Min.). Durch einen langen Ball gelang es Bergmann einmal den Ball fest zu machen, der legte auf Feinstein raus doch dessen guter Schuss ging leider rechts am Kasten des FCI vorbei (26 Min.). Offensichtlich mussten wir nun den Gegner wieder aufbauen, wieder unbedrängt spielte ein Innenverteidiger eine Vorlage auf den gegnerischen Stürmer und der bedankte sich artig mit dem 3:0 (37 Min.). In der 39 Spielminute hatte Fischer eine gute Schussmöglichkeit, aber völlig ungefährlich für den Keeper (39 Min.). Nachdem für die angeschlagenen oder verletzten Wildeis, Fischer und Feinstein neue Kräfte kamen, waren wir etwas präsenter, Bergmann versuchte weiter vorne zu arbeiten, konnte den Ball wieder fixieren, drehte sich und schloss ab, aber auch zu ungefährlich (46 Min.). Unsere nächste Chance kam dann wieder durch eine Koproduktion von Paurevic und Bergmann zustande, doch am Ende erfolgte kein richtiger Abschluss (53 Min.). Nach der letzten Wechseloption wurden wir weiter stabiler und wir konnten im Halbfeld mehrere Freistöße produzieren, die uns kein Glück brachten.(63, 65, 66 Min.). Eine gute Flanke ins Zentrum konnte Taher dann aus guter Distanz nicht nutzen (69 Min.) Gleich danach laufen wir hinterher, dann der Ball ins Zentrum und Madeja – sonst an dem Tag sicher – mit seiner ersten Unsicherheit kommt zu spät raus und der Ball ist im Netz……aber es war ein Abseitstreffer (71 Min.). Kurz vor Ende hatten wir dann doch noch eine Torchance, die aber Kemenni nicht nutzen konnte und auch Bergmann, Taher und Schenker kommen dann nicht mehr in Schussposition, da die FCI-ler erfolgreich zustellen (78 Min.) Danach pfiff der Schiedsrichter pünktlich ab.

Fazit:
Gegen eine defensiv eingespielte und eingestellte Schanzer Truppe, die offensiv nun wirklich nicht viel selbst machen musste, legten wir effektiv alle drei Treffer gleich selbst auf. Die beiden Innenverteidiger hatten keinen wirklich guten Tag, aber diese hatten in der Vergangenheit für Sicherheit gesorgt, daher bleibt die Hoffnung, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war. Ärgerlich ist die Niederlage, da die Ingolstädter uns über 80 Minuten nicht wirklich unter Druck gesetzt, sondern wir das Spiel verschenkt haben.

FSV: Madeja, Deveci, Wildeis (Vidivic 41 Min.), Paurevic, Moos, Feinstein (Taher 41 Min.), Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Bergmann, Luft (D. Schenker 61 Min.), Fischer (Kemenni 45 Min.)

Peter Fischer