News der B1-Junioren


Punktspiel: FSV Erlangen Bruck U17 – FC Augsburg 2
11. September 2016 - Michael Strubel

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, wer so viele Fehler macht, wird am Ende bestraft.
Die Augsburger, die uns beim Spiel gegen Neumarkt beobachten ließen, versuchten gleich von Beginn an Druck aufzubauen und früh anzulaufen. Die erste richtige offensive Aktion hatten aber wir, als Bergmann nach einem langen Ball durch war, aber von den sehr schnellen Verteidigern noch abgelaufen wurde (5 Min.). Dann kamen die Augsburger immer besser ins Spiel und mit dem ersten Freistoß aus der gefährlichen Zone musste man schon durchatmen, ging der Schuss doch ganz knapp neben den Kasten von Madeja (7 Min.). Warum auch immer, die Augsburger bearbeiteten nun dauerhaft unsere linke Seite und Feinstein und Wildeis hatten alle Hände voll zu tun sich der Augsburger Vorstöße zu erwehren. Augsburg war wieder durch und spielte zentral rein, doch wir konnten klären und Deveci schaltete schnell um und spielte auf Bergmann, doch der konnte gegen zwei Augsburger den Ball nicht verteidigen, sonst wäre er hier schon durch gewesen (10 Min.). Fehlende geistige Frische musste man unserem Team bestätigen als die Augsburger nach einem Foul ganz schnell ausführten über unsere linke Seite durchliefen und sehr gut den Ball in den 16 brachten wo der Augsburger Stürmer sofort abnahm und Madeja machtlos beim 0:1 war (13 Min.). Gut war an diesem Tag, dass wir immer schnell Antworten fanden. So war es unser Freistoßspezialist Marco Kaiser, der nach einem Foul den Ball gut hereinbrachte und dieser an Freund und Feind mindestens einmal leicht abgefälscht in den Strafraum segelte und Bergmann den Keeper irritierte und es plötzlich 1:1 stand (15 Min.). Nun war es ein auf und ab, vor allem auf unserer linken Seite ereignete sich 85 % des Spiels. Luft verteidigte geschickt den Ball durch eine Körperdrehung und schickte wieder Bergmann, doch der startete hier noch zu spät (17 Min.). Augsburg weiter nur über unsere linke Seite und ein tückischer Weitschuss….der erst noch auf den Boden aufprallt und dann Madeja überrascht und diesem von der Brust zurück ins Feld springt….und die Augsburger wieder schneller beim zweiten Ball im Nachschuss und schon stand es 1:2 (23 Min.). Wir ließen uns nicht entmutigen und kurz darauf guter Spielzug, als Deveci über die rechte Seite bis zur Grundlinie durchstieß, legte den Ball ins Zentrum, doch Luft und Kaiser verpassten nur knapp den Ball zum Ausgleich (25 Min.). Weiter ein zähes Ringen…dann erobert Bergmann den Ball und zieht einen gnadenlosen Sprint über 35 Meter durch, die Augsburger versuchen verzweifelt ihn vom Ball zu trennen und netzte per Heber, da der Keeper weit vor dem Kasten stand, sicher in den Maschen zum verdienten Ausgleich ein. (30 Min.). In der Folge waren wir etwas besser als die Schwaben, doch die beiden guten Freistöße aus dem Halbfeld von Marco Kaiser flogen gut in und durch den Strafraum, beim ersten war Paurevic zwar dran, konnte aber freistehend den Ball nur rechts am zweiten Posten vorbei setzen und beim zweiten Versuch war er drei Schritte zu spät dran (34 und 36 Min.).
Nach der Halbzeit hatten wieder die Augsburger die erste Aktion, als weder Kaiser, Deveci oder Fischer auf unserer rechten Seite klären können, der Augsburger den Ball zentral vor den 16 er legt, doch Madeja kann den guten Schuss glänzend parieren und auch der nachfolgende Chip mit Kopfball werden von Madeja entschärft. (42 Min.). Eine von den zwei Ecken von uns, führte dann zum Tor als Moos per Kopf verlängert und Bergmann genau richtig steht und per Kopf zum Führungstreffer trifft (45 Min.). Endlich mal in Führung! Nun waren wir gespannt wie die Augsburger reagieren würden. Aber diese war nicht geschockt und liefen weiter mutig an. So musste Deveci einen Fehler der Innenverteidigung ausbügeln, als unser Stellungspiel nicht passte (50 Min.). Gerade als es aussah, dass wir erhöhen könnten….fiel der Ausgleich. Wir waren in der Vorwärtsbewegung und ein Missverständnis zwischen Luft, Bergmann und Fischer führte dazu, dass alle drei zu weit aufgerückt waren, der Ball einfach vom Gegner aufgenommen werden konnte und per Gegenstoß – Fischer konnte den Pass von unserer rechten Seite nicht verhindern – und die Augsburger konnten nach 60 Metern auf unserer rechten Seite auf links spielen wo mit einem Weitschuss aus 18 Metern der Ausgleich erzielt werden konnte….Madeja streckte sich vergeblich (53 Min.). Nun wurde auf beiden Seiten gewechselt. Bergmann tankte sich wieder unnachahmlich durch war in guter Schussposition legte aber quer auf den sehr gut postierten Taher, doch der konnte die 100 % Großchance nicht verwerten und schoss den Keeper an (68 Min.). Hier hätten wir in Führung gehen müssen. Die Augsburger wollten jetzt den Dreier und waren jederzeit gefährlich, so auch nach einem, Gegenzug über unsere rechte Seite und einem guten Pass ins Zentrum, als sich der Spieler drehte und abschloss ging der Ball nur knapp daneben (70 Min.). Es kam wie es kommen musste……..wir verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung auf unserer rechten Seite, waren zu weit weg vom Gegner und des geht ruck zuck in unsere Hälfte und keiner fühlt sich zuständig und schon steht es 3:4 (80 Min.). In der Nachspielzeit haben wir dann noch einen Freistoß aus dem Halbfeld, der wunderbar in den 16 er reinfliegt, aber weder Kaiser, Bergmann oder Schenker können den Ball gut abnehmen und auch Moos wird vor dem Abschluss geblockt…..Abpfiff.

Fazit:
Es ist bitter, sehr bitter, wenn man in der Schlussminute verliert. Klar ist, ein Punkt wäre verdient gewesen und mit etwas Glück auch drei Punkte. Die gut ausgebildeten Jungs von den NLZ´s kann man so nicht schlagen. Wer zuhause drei Tore gegen so einen Gegner macht, sollte nicht ohne Lohn bleiben.

FSV: Madeja, Deveci (Musha 75 Min.), Wildeis, Paurevic, Moos, Feinstein (Kemenni 67 Min.), Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Bergmann, Luft (A. Schenker 60 Min.), Fischer (Taher 67 Min.)

Peter Fischer


Punktspiel: SpVgg GW Deggendorf – FSV Erlangen Bruck U17 – Drei wichtige Punkte eingefahren
4. September 2016 - Michael Strubel

Es war ein langer Tag……..für Eltern und Spieler. Gegen 17:30 Uhr waren dann alle zuhause und die ersten drei Punkte waren auf dem Konto.
Wir kamen nur langsam ins Spiel, es herrschte auf beiden Seiten große Hektik. Dabei entstanden in dieser Anfangsphase permanente Ballverluste und ein recht zerfahrenes Spiel. Unsere linke Seite stand unter Dauerdruck, war doch der Rechtsaußen von Deggendorf extrem quirlig und Wildeis hatte viel zu tun, den Gegenspieler unter Kontrolle zu bringen. Die Deggendorfer zeigten uns in dieser Anfangsphase auch, dass man in Niederbayern köperbetont spielt. Der Unparteiische lies hier lange gewähren, was in der zweiten Halbzeit dann leicht aus dem Ruder lief. Bei einem Freistoß aus rund 20 Metern haute Paurevic voll drauf, das Teil krachte an den Pfosten und unsere Lebensversicherung Bergmann stand goldrichtig und netzte zum 0:1 ein (14 Min.). Der Treffer gab uns sichtbar Auftrieb und nun waren wir richtig am Drücker. Ein langer Ball wurde von den Deggendorfer durchgelassen und Bergmann konnte sich in seiner unnachahmlicher Art durchsetzen, konnte dann aber nicht genügend Druck auf den Ball erzeugen, so dass der Torwart noch klären konnte (22 Min.). Wir konnten uns nun in der Hälfte der Deggendorfer festsetzen, Fischer steckte schön auf Bergmann durch, doch dieser hatte den Ball auf seiner linken Seite erwartet und konnte so den Ball nicht mehr erreichen, sonst wäre das eine 1000 % Chance gewesen (24 Min.). Gleich im Anschluss wurde eine Coproduktion – wahrscheinlich unser bester Spielzug im gesamten Spiel – von Kaiser, Feinstein und Bergmann noch auf der Linie von den Deggendorfer weggekratzt (26 Min.) und so blieb es bei dem 0:1 aus deren Sicht. Bergmann setzte sich auf rechts durch und bediente Fischer, doch der traf den Ball nicht richtig und der gute Deggendorfer Keeper konnte den Ball aufnehmen (27 Min.). Wir drückten weiter und Feinstein, der nun nicht mehr so viel Abwehrarbeit verrichten musste konnte sich auf der linken Seite durchsetzen und flankte schön ins Zentrum – Fischer machte alles richtig, lief genau zur richtigen Stelle, erkannte den Sinn eines Kopfstoßes, tat dies gegen die Laufrichtung des Keepers, doch eben links am Tor vorbei (28 Min.). Dann verflachte das Spiel wieder und durch eine Reihe von Fouls wurden wir wieder aus dem Spielfluss gebracht. So ging es in die Halbzeit, die die Deggendorfer dann auf fast 20 Minuten ausdehnten.
Die kamen wie von der Tarantel gestochen auf den Platz und drückten uns wieder auf der linken Seite brutal ein, sodass Feinstein nur noch mit Abwehrarbeit ausgelastet war. An Vorstößen war nicht mehr zu denken. Als wir wieder im zentralen Mittelfeld keinen Zugriff hatten haute ein Deggendorfer eine Granate raus, der Ball klatschte an die Latte und sprang ins Feld zurück……..Madeja wäre bei diesem Sonntagsschuss sicher machtlos gewesen (43 Min.). Wir machten das Frei-, Fahrten- und Jugendschwimmabzeichen gleichzeitig in dieser Phase des Spiels – ohne Wasser!!! Die Deggendorfer hatten noch zwei gute Möglichkeiten, als wir in der Innenverteidigung einen Fehler machten (53 Min.) und als Bergmann vorne gebremst wurde schalteten die Niederbayern deutlich schneller um aber Madeja konnte klären (55 Min.). Danach konnten wir mehr Sicherheit zentral erzeugen und die Deggendorfer schwächten sich durch zwei Zeitstrafen selbst (72, 78 Min.), sodass wir wieder selbst zu Aktionen kamen. Ein Freistoß von unserem „Ronaldo“ Kaiser ging aus 18 Metern nur haarscharf rechts am Kasten vorbei (72 Min.), und auch der beste Vorstoß von unserer Truppe in Halbzeit zwei blieb ohne Ergebnis, als eine Zusammenarbeit von A. Schenker, Domi Z. und Kemenni nicht bis zum Ende abgeschlossen werden konnte (77 Min.). Fischer, der zwischenzeitlich auf links gewechselt hatte, hätte die Brucker erlösen können, doch nachdem er seine Gegenspielerin gut ausgetanzt hatte und in zentraler Schussposition war, schoss er zwar hart aber eben halbhoch, sodass der gute Keeper wieder parieren konnte (79 Min.). Ein Freistoß am Ende von Kaiser aus guter Position brachte dann nichts mehr (79 Min.) und wir konnten auch die drei Minuten Nachspielzeit noch überbrücken.

Fazit:
Drei Punkte für den Klassenerhalt…..so muss man das bewerten. Nach schwacher Anfangsphase konnten wir zwischen der 20 ten und 30 ten Minute unsere klaren Chancen nicht nutzen und mussten in der zweiten Halbzeit von Glück reden, dass die Deggendorfer nicht den Ausgleich schafften, denn sonst wäre das Spiel vermutlich komplett gekippt. Das wir kurz vor Ende dann zu Aktionen kamen war einerseits den Zeitstrafen der Deggendorfer zuzuschreiben und andererseits den müder werdenden Spielern des Gegners. Wir waren über fast das gesamte Spiel im zentralen Mittelfeld nicht in der Lage den Ball zu halten und spielten nicht über die Außen. Die Spitzen bekamen in der gesamten zweiten Halbzeit nicht einen einzigen verwertbaren Ball, das sollte geändert werden. Daraus resultiert dann auch die Tatsache, dass wir im gesamten Spiel gerade einmal eine einzige Ecke herausholten. Wenn wir gegen Gegner wie Augsburg oder Bayern München bestehen wollen, müssen wir wieder mehr miteinander spielen. Definitiv positiv ist, dass wir den Start in die Saison mit Punkten gestalten konnten. Daher: „Mund abwischen und weiter“.
FSV: Madeja, Deveci, Wildeis, Paurevic, Moos, Feinstein (Kemenni 65 Min.), Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Bergmann (D. Zajac 77 Min.), Luft (A. Schenker 55 Min.), Fischer (Musha 82 Min.)

Peter Fischer


Freundschaftsspiel: FSV Erlangen Bruck U17 – FC Ingolstadt U16 – Sieg wäre möglich gewesen
28. August 2016 - Michael Strubel

Am Sonntag war es zwar später am Tag, aber es war sehr warm und drückend schwül. Die Jungs waren nicht wirklich zu beneiden, im Schatten ging es leidlich mit einem kühlen Getränk.
Die Ingolstädter, die gerne mit viel Sicherheit im Aufbauspiel diagonale Bälle schlagen, machten auch das wieder am Sonntag. Unsere linke Seite war hier permanent gefordert, da der IV der Ingolstädter deren rechte Seite dauernd bediente. So mussten wir von Glück reden, dass die ersten zwei Aktionen (6 und 8 Min.) nicht gleich ins Auge gingen; erst vertändelten wir leichtsinnig im zentralen Mittelfeld den Ball und mussten uns dann beim Gegner bedanken, dass der Schuss daneben ging und danach Madeja den zurück gelegten Ball entschärfen konnte. Der erste Ball auf Bergmann brachte dann auch das erste Foul an ihm; den nachfolgenden Freistoß von unserem „Ronaldo“ Kaiser konnte aber gerade so pariert werden (10 Min.). Die nachfolgenden 15 Minuten wurden ganz klar von den Ingolstädtern bestimmt; wir liefen eigentlich nur hinterher und machten dann unnötig im 1:1 Fehler beim Aufbauspiel (13, 25, 26 Min.). Die daraus resultierenden Fouls und die Freistöße gingen am Ende immer nur knapp am Kasten vorbei bzw. wurden von Madeja gehalten. Fischer, der einen sehr guten Gegenspieler hatte konnte sich endlich einmal durchsetzen und konnte noch zwei weitere Gegner stehen lassen, doch der Abschluss war am Ende ein Stück zu schwach um den aufmerksamen Keeper ernsthaft zu prüfen (27 Min.). Ein guter Ball von Paurevic auf Bergmann, der mit Luft gut zusammen spielte, leitete Luft weiter auf Fischer, doch der konnte die Großchance aus 12 Metern nur mit Gewalt über den Kasten feuern (33 Min.). Dieser war es auch, der zwar sehr viel arbeitete und sich noch einmal am Flügel durchbrach und per Doppelpass mit Bergmann in eine aussichtsreiche Schussposition kam, doch der Abschluss wurde hier auch pariert (37 Min.).
So gingen wir in die Halbzeit und kamen im Tiefschlaf zurück. Gleich in der ersten Aktion konnten die Ingolstädter unseren AV frühzeitig stören, der verlor den Ball und die anschließende Großchance führte zum 0:1, bei dem Jurkic im Kasten keine Chance hatte (41 Min.). Unsere Antwort kam prompt, Moos schickte Fischer auf die Reise und der setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und schoss am entgegenkommenden Keeper vorbei, doch 30 cm vor dem Kasten haute ein Ingolstädter den Ball aus der Gefahrenzone (42 Min.). Fischer ackerte weiter, doch auch nach dem Zusammenspiel von Kemenni und Bergmann konnte er aus kurzer Distanz den Ball nicht im Kasten unterbringen da der Keeper wieder parieren konnte (46 Min.). In dieser Phase wäre der Ausgleich sicher verdient gewesen, aber dann konnten wir wieder von Glück reden, dass der ganz schwache Schiedsrichter auf Abseits gegen Ingolstadt entschied, da dies den zweiten Gegentreffer bedeutet hätte. Nun war „Bergmann Zeit“; dieser rackerte unermüdlich und kam dann in der 56, 58, 61 und 65 Minute zu Chancen, konnte hier aber ebenso wie Fischer vorher nicht verwerten. Die Ingolstädter versuchten das Spiel schon nach dem eigenen Treffer zu verwalten, blieben aber bei Kontern immer brandgefährlich. In der 66 ten Minuten musste Jurkic super gegen den Ingolstädter die 100 % Chance per Fuß vereiteln. Man hatte sich schon fast mit der Niederlage angefreundet, als wir uns auf der linken Seite durchsetzen konnten und Bergmann sich mit einer kurzen Körpertäuschung leicht absetze und sofort abzog und der Ball unter der Latte einschlug; um mögliche Diskussionen zu vermeiden drückte Kemenni den Ball nochmal rein. (70 Min). Am Ende konnten wir noch einmal über die rechte Seite mit zwei Flanken gut vor das Gehäuse kommen, doch unsere Kopfbälle waren zu harmlos (71, 72 Min.). So blieb es beim Unentschieden.

Fazit:
Was am Vortag die Spitze der Effektivität war, war am Sonntag leider das Gegenteil. Natürlich dürfen wir nicht die einfachen Fehler machen und sicher müssen wir die Lufthoheit besitzen aber wir hatten eben genügend Chancen um das Spiel zu gewinnen. Faktisch wäre ein knapper Sieg sicher verdient gewesen. In einem Punktspiel wären das definitiv zwei verschenkte Punkte. In der Gesamtschau zwei ordentliche Spiele gemacht, auch wenn punktuell noch Verbesserungspotential zu erkennen ist.

FSV: Madeja (Jurkic 41 Min.), Deveci, Feinstein, Paurevic (Eberberger 65 Min.), Moos, Wildeis (Musha 65 Min.), Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Luft (Kemenni 41 Min.), Bergmann, Fischer (D. Schenker 62 Min.)

Peter Fischer


Freundschaftsspiel: Greuther Fürth U16 – FSV Erlangen Bruck U17 – Am Ende verdient gewonnen
27. August 2016 - Michael Strubel

Dieses Wochenende stand klar im Zeichen des Härtetests – erst gegen Greuther Fürth und dann gegen Ingolstadt, die letztlich gut als Vergleich zu den zweiten Mannschaften von Bayern München, 1860 München oder dem FC Augsburg dienen konnten. Was soll man sagen, vor den beiden Spielen wäre man sicher mit zwei knappen Niederlagen auch zufrieden gewesen, danach muss man sagen, dass wahrscheinlich doch zwei Siege drin gewesen wären.
Es begann am Samstag bei strahlend blauen Himmel und entsprechenden Temperaturen. Wir waren noch nicht so ganz im Spiel, da hatten wir die sehr früh pressenden Fürther bereits in der gefährlichen Zone auf unserer linken Seite gefoult und der Freistoß wurde sehr gut in den 16 er befördert und der Kopfball ging ganz knapp daneben (3 Min.). Kurz darauf die nächste brenzlige Situation, als Woody und Can glatt überlaufen wurden und Can den Gegner nicht stoppen konnte lief er bis zur Grundlinie durch legte toll in unseren 16 er, aber den guten Schuss konnte Tsagos per Glanzparade entschärfen (6 Min.). Es ging so weiter…….Fehler unserer IV, Woody muss per Foul stoppen. Der nachfolgende Freistoß kommt wieder extrem gefährlich in unseren 16 er und wieder verlieren wir das Kopfballduell trotz deutlicher Luftüberlegenheit doch der Pfosten rettet uns hier vor dem Rückstand (9 Min.). Wie aus dem nichts dann unsere erste Schussmöglichkeit…….Fehler von einem Fürther im Aufbauspiel, Bergmann tankt sich per Gewaltmarsch durch und ist einfach nicht von zwei Fürthern vom Ball zu trennen und erzielt gegen den herauslaufenden Keeper das überraschende 1:0 (11 Min.), das den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte. Das gab uns leider noch keine Sicherheit, wieder ein Fehler der IV, der aber folgenlos blieb, weil wir den Abschluss gerade noch blocken konnten (13 Min.). Das zentrale Mittelfeld machte es in der Phase leider auch nicht besser und nur durch das beherzte Eingreifen der Abwehrreihe konnte der fast tödliche Fehler im Aufbauspiel wieder ausgebügelt werden (17 Min.). Mangelndes Mitdenken musste man unterstellen, als wir nach einem Zweikampf auf den Pfiff warteten, der aber ausblieb, und die Fürther schnell reagierten und in die Schnittstelle spielten und wieder musste Tsagos mit einer überragenden Glanzparade klären (22 Min.). Gleich darauf musste Tsagos noch einmal super parieren, als ein IV durchlaufen lies (23 Min.). Wir waren weiter zu anfällig im Aufbau, so wurden wir schnell im Zentrum gedoppelt, verloren den Ball und wieder bügelte Tsagos den Fehler aus (25 Min.). Gleich im Anschluss der nächste Fehler der Abwehrreihe, aber Moos konnte gerade noch klären (27 Min.). Die zweite gute Aktion von uns war eine Flanke von der rechten Seite, doch Bergmann konnte seine 100 % Quote nicht halten und köpfte aus guter Position drüber (29 Min.). Bergmann bekam nun einen langen Ball wurstelte sich wieder unnachahmlich durch und konnte nur per Foul ca. 18 Meter vor dem Tor gestoppt werden. Den nachfolgenden Freistoß schlenzte Marcel „Ronaldo“ Kaiser dann wunderbar in den Kasten zum völlig überraschenden 2:0 (29 Min.). Nun waren die Fürther doch etwas angezählt und wir konnten uns langsam besser durchsetzen. Wieder war es der unermüdlich rackernde Bergmann der nur per Foul gestoppt werden konnte und der nachfolgende gute Freistoß von Marcel Kaiser ging nur ganz knapp am Kasten vorbei (35 Min.). Wir waren nun am Drücker, doch dann schafften wir es nach einer eigenen Ecke nicht rechtzeitig umzuschalten und nach Ballverlust rauschten die Fürther vor unseren Kasten und schon stand es nur noch 2:1 (36 Min.). Positiv war, das wir schnell die Antwort fanden; nach einer guten Zusammenarbeit von Kemenni und Bergmann legte dieser mustergültig auf Fischer auf und der erhöhte postwendend auf 3:1 aus im Fünfer (38 Min.). Die Greuther wollten schnell antworten und spielten sehr gut durch unsere Mitte, doch Tsagos parierte auch diesen Schuss meisterlich (40 Min.).
Die Fürther brachten nun frische Kräfte, und wieder machten wir erst die Fehler. In der Vorwärtsbewegung verlor ein IV den Ball und Feinstein konnte gerade noch vor dem Abschluss retten (44 Min.). Danach waren wir überwiegend die bessere Mannschaft. Nach einem Freistoß von Deveci verpasste Moos und der Schuss von Fischer wurde geblockt (48 Min.). Per Fallrückzieher konnte Fischer dann Bergmann gut in Szene setzen, doch dessen Schuss wurde geblockt und die nachfolgende Ecke konnte Moos per Kopf nur knapp über den Kasten setzen (53 Min.). Weiter generierten wir Möglichkeiten als Fischer einen guten diagonalen Ball auf Kemenni spielte und dieser freie Bahn gehabt hätte, doch just in dem Moment rutsche er aus, spitzelte trotzdem den Ball noch vorbei und Bergmann wurde geblockt (58 Min.). Der sehr agile Zajac zeigte danach seine offensiven Qualitäten, als er sich mit Deveci an der Seite gut durch setzte und Bergmann gut auflegte und der erhöhte auf 4:1 (62 Min.). Die nachfolgende Großchance konnte Kemenni nicht verwerten, der Torwart konnte parieren (64 Min.). Nun hatten wir wieder eine schwächere Phase und machten wieder vermeidbare Fehler als im Spielaufbau zentral der Ball verloren ging und unsere Abwehrspieler das Laufduell verloren, stand Madeja im Kasten auf verlorenen Posten – 4:2 (65 Min.). Den anschließenden Fehler des zentralen Mittelfels konnte unser IV gerade noch ausbügeln (66 Min.) und die nachfolgende Großchance entschärfte Madeja als wieder in die Schnittstelle zentral durchgespielt wurde (70 Min.). Die letzten 8 Minuten gehörten uns, als Kemenni Bergmann auflegte, doch der Keeper konnte halten (72 Min.); gleiches Ergebnis bei der guten Aktion zwischen Zajac, Kemenni, Deveci und Zajac, auch er konnte den Ball nicht im Kasten unterbringen (74 Min.). Zajac vorne weiter mit Druck, lief durch und legte dann wunderbar quer in den 16 er aber die Mitspieler kamen zu spät (76 Min.) und am Ende wieder Bergmann als Vorbereiter legte wunderbar auf Kemenni einen 100 % auf, doch er brachte leider an dem Tag den Ball nicht im Kasten unter (78 Min.).

Fazit:
So hart kann Fußball sein, erst sieht man wie der klare Verlierer aus und am Ende musst du eigentlich deutlich höher gewinnen. Was war gut? Die Freistöße aus 16 bis 18 Meter kommen sehr gefährlich, die aus einer größeren Distanz sind noch zu ungefährlich. Der Zusammenhalt im Team passt, da man sich auch von schwierigen Gegner nicht verunsichern lässt. Zudem können viele unterschiedliche Spieler Tore erzielen oder Vorlagen erarbeiten. Was sollten wir verändern? Die Ausbeute bei den Ecken kann man noch verbessern, da wir eigentlich mit den zwei großen IV überlegen sein müssten. Abstellen sollten wir ganz schnell 1:1 Situationen im Aufbauspiel, da lieber doch den sicheren Ball spielen. Das geht sonst recht schnell schief. Das frühe pressen hat unserem zentralen Mittelfeld nicht wirklich gepasst, da wäre ein schnelles Abspiel dann doch die bessere Wahl. Ohne Zweifel war Bergmann an dem Tag der Matchwinner neben den Torhütern für uns.

FSV: Tsagos (Madeja 41 Min.), Deveci, Feinstein, Paurevic (Musha 70 Min.), Tayie (Kemenni 17 Min.), Moos, Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Luft (Zajac 52 Min.), Bergmann, Fischer (Said 68 Min.)

Peter Fischer


Vorbereitungsturnier in Mögeldorf 20.8.2016: Sieg im Elfmeterschießen gegen die Stuttgarter Kickers
22. August 2016 - Michael Strubel

Natürlich waren wir vom Papier her die stärkste Mannschaft, aber in einem Turnier ist es immer schwierig in der kurzen Zeit auch die konditionellen Vorteile auszuspielen. Daher sollten die drei Vorrundenspiele (Wendelstein hatte kurzfristig abgesagt) gegen Bayreuth (LL), Memmelsdorf (BOL) und Mögeldorf (KKL) schon machbar gewesen sein. Im ersten Spiel gegen die Bayreuther spielten wir ohne Idee und ohne Drive……aber immerhin hielt die Abwehr dicht. Während wir durch einen krassen Torwartfehler mit 1:0 in Führung gingen – was uns aber keinesfalls Sicherheit gab – produzierten wir noch zwei Fehler im Spielaufbau, die aber jeweils von einem Innenverteidiger geklärt werden konnten. Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle unser Moos, der trotz einer mehrstündigen Verspätung um 7 Uhr aus dem Urlaub ankam und dann die Kraft fand, sich den ganzen Tag auf den Platz zu stellen. Das ist wahre Leidenschaft!!! Chancen waren eigentlich auf unserer Seite nur eine einzige zu vermelden, die machte dann auch Bergmann zum 2:0 rein. Aber ansonsten war das eher Magerkost. Im zweiten Spiel gegen die überforderten Mögeldorfer wurden wir der Favoritenrolle gerecht und zeigten nach einer anfänglichen zähen Phase dann doch welchen Ausgang das Spiel nehmen sollte. Am Ende stand es in einer überlegen geführten Partie – die Mögeldorfer kamen nicht in unsere Hälfte – dann völlig verdient 6:0…….; der Sieg hätte auch höher ausfallen können bzw. müssen. Das Spiel gegen Memmelsdorf war dann der Abschluss der Vorrunde, da wie bereits erwähnt Wendelstein ja nicht erschienen war. Auch hier ließen wir nichts anbrennen und erledigten die Aufgabe mit einem klaren 3:0. Wie heißt es so schön – man macht eben nur so viel, dass es eben reicht. Damit war der Einzug ins Halbfinale als Gruppenerster klar. Nun kam mit Coburg wieder ein Landesligist. Coburg spielte solide aus der Abwehr heraus konnte aber nichts Zählbares erzeugen. Mit dem Wetterumschwung – es regnete plötzlich stark – kamen aber unsere Jungs besser klar und Bergmann läutete mit einem schönen Freistoßtor unseren späteren Sieg ein. Coburg hielt weiter dagegen aber wir konterten die oberfränkischen Kollegen fein aus und erzielten das 2:0. Wieder versuchten die technisch versierten Coburger mit gelungenem Aufbauspiel durchzukommen, aber Fischer passte gut auf Luft und der machte das 3:0. Damit war der Käse gegessen und die Coburger hatten nichts mehr entgegen zu setzen. Am Ende konterten wir mit unseren schnellen Spitzen die Coburger noch einmal aus und erzielten den Endstand mit 4:0. So klar wie das Ergebnis aussah, war der Spielverlauf aber wie erwähnt nicht. Egal……nun das Finale gegen die Stuttgarter Kickers (JG 2001), die sich mit viel Glück gegen Bayreuth mit 1:0 durchgesetzt hatten. Hier waren wir das überlegene Team und beherrschten klar das Spielgeschehen……..nur ein Tor sollte trotz zahlreicher Möglichkeiten – insbesondere Standardsituationen besonders bei den Ecken, bei denen wir die absolute Lufthoheit hatten – nicht fallen. Kurz vor Schluss stellten die Stuttgarter dann um und versuchten es mit schnellen flachen Bällen und da begann unsere Sicherheit zu schwinden. Aber es stand bis zum Ende das 0:0. Das nachfolgende Elfmeterschießen gewannen wir, weil der erste Stuttgarter den Ball nicht unterbringen konnte und unsere Schützen alle trafen. Somit konnten wir die gute Stuttgarter Mannschaft, die aus dem jüngeren Jahrgang bestand aber trotzdem vergleichbar Landesliga spielt, am Ende bezwingen. Fazit: Die Favoritenrolle gelebt und den Pott mit nach Hause geholt. Diese Tatsache und die beiden Spiele gegen Coburg und Stuttgart waren es wert, den Tag geopfert zu haben. Der Rest muss unter mühsamer Bewältigung der Favoritenrolle und ideenlosen Auftritt eingeordnet werden. Pflicht (Halbfinale) und Kür an diesem Tag erfüllt. FSV: Tsagos, Jurkic, Said, Ebersberger, Paurevic, Wildeis, Feinstein, Fischer, Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Kemenni, Luft, Bergmann, Deveci, Musha, Moos, Zajac Peter Fischer


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