News der B1-Junioren


Freundschaftsspiel: ASV Neumarkt U17 – FSV Erlangen Bruck U17 – Sieg verschenkt
22. August 2016 - Michael Strubel

Offensichtlich waren der lange Turniertag und die Jubelfeier für die Spieler zu viel. Anders ist der müde Auftritt in der ersten Halbzeit und die am Ende nachlassende Konzentration in der zweiten Halbzeit nicht wirklich zu erklären. Das Spiel hatte am Ende zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit waren die Neumarkter die klar bessere Mannschaft, konnten aber aus den zahlreichen Chancen nichts machen und in der zweiten Halbzeit waren wir deutlich feldüberlegen, machten aber zu wenig aus den klaren Möglichkeiten und wurden am Ende bestraft.

Wir hatten echte Probleme gegen den lauf- und spielstarken rechten Außenverteidiger der Neumarkter. Obwohl unsere linke Seite gerade in der ersten Hälfte dankenswerter Weise die Akzente setzte konnten die Neumarkter gerade über diese Seite oft durchkommen. So konnten wir von Glück reden, dass es nicht schon nach acht Minuten 0:2 stand, während Feinstein permanent und ungemein fleißig versuchte nach vorne Druck zu machen (4 Flankenläufe in 8 Minuten!!!). Zudem produzierten wir mehrere unnütze Fouls in der gefährlichen Zone rund 20 Meter vor dem Tor. Ein wunderbarer Freistoß der Neumarkter klatschte dann an den Pfosten und der Nachschuss aus Nahdistanz ging ganz knapp neben den Kasten (10 Min.). Gleich im Anschluss wieder eine Großchance der Neumarkter aber auch diese blieb ungenutzt (12 Min.). Gerade unser Aufbauspiel aus dem Zentrum war fehlerbehaftet und häufig in den Rücken und so kam kein Ball bei unserem Stürmer an. Stattdessen ging man im Mittelfeld ins 1:3 und produzierte so einen schnellen Gegenzug nach dem anderen (14, 16, 17 Min.). Nachdem wieder auf unserer linken Seite der dynamische Außenverteidiger durch war, konnte unsere Innenverteidigung gerade noch retten (19 Min.). Zwischenzeitlich ackerte Feinstein weiter und der Lohn war die bis dahin beste Möglichkeit als Wildeis auf die Grundlinie lief und flankte, aber Kemenni den Ball nicht unterbringen konnte (20 Min.). Im Nachgang konnten wir aber auch nach einem fürchterlichen Fehler der Neumarkter auf ihrer linken Seite den Ball aus wenigen Metern im Billiardverfahren mit mehreren Versuchen nicht ins Tor drücken (22 Min.). Nun waren wir besser im Spiel und die nächste Flanke von Feinstein erreichte Kemenni nicht da er zu spät gestartet war (23 Min.). Nun ging es rauf und runter; erst unser Fehler aus der Innenverteidigung aber die Neumarkter waren hier der leibhaftige Chancentod (25 Min) und auf der anderen Seite lief Feinstein im Doppelpass mit Bergmann wieder durch und flankte aber Wildeis zimmerte den Ball volley aus wenigen Metern über den Kasten (29 Min.). Wir foulten wieder überflüssig knapp 18 Meter vor dem Kasten und den Freistoß konnte Tsagos nur mit einer Glanzparade klären (31 Min.). Nun brachte Woody den Ball in den Strafraum und dort rollte er zweimal quer durch aber niemand schaffte es den Ball ins Gehäuse zu bekommen (32 Min.) und gleich danach konnte Feinstein einen schönen Ball auf Bergmann spielen, doch auch unser Vollstrecker brachte den Ball aus fünf Metern nicht unter (34 Min.). Im Gegenzug war es wieder der rechte Außenverteidiger der Neumarkter, der alle überlief den Ball gut ins Zentrum brachte, aber sein Kollege wurde gerade noch geblockt (35 Min.)……..der anschließende diagonale Ball wurde vom Neumarkter Außenverteidiger wieder ins Zentrum gebracht und gut abgenommen, aber wieder war es Tsagos, der den Rückstand verhinderte (37 Min.). In der Gesamtschau muss man sagen, dass wir von Glück reden konnten nicht schon zur Pause mit 0:4 zurück gelegen zu haben. Zu viele individuelle Fehler in Kombination mit nur einem existenten Flügel waren zu wenig um die Neumarkter ernsthaft zu gefährden.

Nach mehreren Einwechslungen hatten wir nun deutlich mehr vom Spiel. Fischer wurde wieder von den Beinen geholt und der nachfolgende Freistoß wurde von Paurevic in den Kasten zum etwas überraschenden 1:0 gedrückt (44 Min.). Wenig später marschierte Fischer auf die Grundlinie durch und legte gut zu Kemenni, doch der konnte den Ball in aussichtsreicher Position nicht versenken (47 Min.). Wir waren nun deutlich präsenter im Mittelfeld und besser als in der ersten Halbzeit. Nach einer Flanke von Fischer verpassten aber Luft und Bergmann den Ball in den Kasten zu schieben (52 Min.). Aber auch Fischer brachte nach einem sauberen Zuspiel von Kemenni den Ball nicht in den Kasten, denn der Torwart konnte den halbhohen Schuss gut parieren – flach wäre die richte Wahl gewesen (58 Min.). Ein zwischenzeitlicher Fehler unserer Innenverteidigung mit einem nachfolgenden Freistoß wieder aus der gefährlichen Zone blieb folgenlos, da der Nachschuss geblockt wurde (70 Min.). Wir waren weiter gefährlich und Bergmann legte den Ball wunderbar wie auf dem Gabentisch zu Fischer, doch der feuert aus fünf Metern volles Rohr über den Kasten (75 Min.). Diesmal führte der einsetzende Regen nicht zur Verbesserung sondern die letzten vier Minuten waren von zwei fürchterlichen Fehlern unserer Abwehr gekennzeichnet. Beide wurden diesmal von den Neumarktern mit dem 1:1 und dem 1:2 gnadenlos und hart, aber nicht ungerecht bestraft (77, 79 Min.).

Fazit:
Man hat gemerkt, dass der Samstag doch Spuren hinterlassen hat. Leider haben wir das Spiel, das wir aufgrund glücklicher Umstände hätten klar gewinnen können, noch in vier Minuten aus der Hand gegeben. Der anwesende Augsburger Beobachter hat wohl unsere Schwächen gesehen und wird sein Team dementsprechend einstellen. Deren viele großen Spieler werden uns wahrscheinlich deutlich mehr abverlangen als die Neumarkter. Es wird wichtig sein, hinten die Fehlerquote weiter zu senken und vorne die auch in anderen Spielen zu beobachtende Nachlässigkeit bei der Chancenverwertung abzustellen, sonst wird es gegen solche Gegner schmerzhafte Ergebnisse geben.
Jetzt folgen noch zwei Prüfsteine mit Greuther Fürth und Ingolstadt. Diese werden sicher richtungsweisend für die Saison sein.

FSV: Tsagos, Jurkic, Musha, Ebersberger, Paurevic, Wildeis, Feinstein, Fischer, Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Kemenni, Luft, Bergmann, Said, Deveci, Moos, Zajac

Peter Fischer


Freundschaftsspiel: SK Lauf U19 – FSV Erlangen Bruck U17
18. August 2016 - Michael Strubel

Auch wenn der Gegner nicht mit der reinen LL Truppe angetreten war, so war es doch trotzdem der erste schwierigere Test, da die Gegner durch acht Auswechselspieler das Tempo durch die Bank recht hoch halten konnten und eben nicht wie alle anderen bisherigen Gegner nach 70 Minuten eingebrochen sind. Wir begannen schnell und effektiv und so hätte Kemenni bereits nach 2 Minuten das erste Tor per Kopf erzielen müssen, konnte aber den Ball nur knapp neben das Tor platzieren. Wir waren klar besser auf den Platz, was sich auch darin ausdrückte, dass Lauf erst nach 7 Minuten den ersten Schuss auf unseren Kasten abgeben konnte. Über die Flügel lief es und so blieb es auch nach der zweiten Großchance nach einer Flanke auf Kemenni weiter 0:0 da er den Ball freistehend leider nicht im Kasten unterbringen konnte (9 Min.). Wir blieben weiter druckvoll, doch auch Bergmann konnte den Abpraller nach einem Freistoß nicht am Keeper vorbei ins Netz befördern (11 Min.). Der erste größere Fehler hätte dann fast das Gegentor gebracht, als wir nicht konsequent den Ball klärten sondern stattdessen im 16 er quer, doch unser Keeper konnte gut parieren (12 Min.). Auch die nächsten zwei Aktionen von uns blieben ohne zählbaren Erfolg, da nach der Flanke von Kemenni keiner abnehmen wollte und er selbst danach im Zentrum den Ball knapp verpasst hatte (17, 19 Min.). Gleich im Anschluss mussten die Trainer durchatmen, als ein Fehler in der Innenverteidigung fast zum Laufer Treffer geführt hätte, aber die Gegner waren in der Chancenverwertung zu diesem Zeitpunkt auch nicht besser (20 Min.). Im Gegenzug machten wir es dann endlich besser und nachdem Bergmann einen guten Ball auf Kemenni spielen konnte hatte dieser den Mut und setzte den Ball gut zum 1:0 links am Keeper vorbei in die Maschen (22 Min.). Nun wieder klar überlegen konnten wir jede Aktion des Gegners unterbinden und konnten nach einem wunderbaren Freistoß von Marcel Kaiser direkt auf den Kopf von Bergmann per Lampe das 2:0 erzielen (29 Min.). Wir hätten gleich danach nach einer der vielen Ecken erhöhen können, aber Kemenni brachte den mutigen Fallrückzieher nur über das Tor (31 Min.). Dann folgte aber die Strafe auf den Fuß und nach einem Standard der Laufer bekamen wir den Ball nicht aus der Gefahrenzone und im zweiten Nachschuss war der Ball dann in unserem Kasten 2:1 (32 Min.). Ab diesem Zeitpunkt verloren wir leicht die Linie und die Laufer kamen in der Phase zu zwei gefährlichen Aktionen durch einen Freistoß vom 16 er und einem schnellen Spielzug in unseren 16 er, aber es blieb beim Spielstand (37, 38 Min.). Nach den 10 Minuten der Unsicherheit vergaben wir auch die letzten zwei Möglichkeiten vor der Pause durch Kemenni zu einfach (41 und 43 Min.). Vom Spielverlauf her hätte es zur Halbzeit bereits 6:1 stehen müssen, aber es waren nur zwei Treffer auf der Habenseite.
Nach einem kurzen Aufreger – ein Laufer konnte fast ungehindert durchlaufen und unser Keeper konnte halten (48 Min.), ging es wieder in die richtige Richtung. Nach guter Vorarbeit von Wildeis brachte Bergmann den Ball nicht unter (49 Min.) und Marcel Kaiser konnte nach einer Ecke den Ball auch nicht im Kasten unterbringen (50 Min.). Nach einem fürchterlichen Fehler der Laufer – einen langen Ball von Paurevic ließ man durchlaufen – schnappte sich der fleißige Kemenni den Ball und erzielte das verdiente 3:1 (52 Min.). Fischer brachte im Anschluss einen langen Ball nicht richtig unter Kontrolle sonst hätte er eine 100 % Chance gehabt (54 Min.) und zog dann von links ins Zentrum und schloss gut ab, aber der Torwart konnte den Ball zur Ecke abwehren (56 Min.). Nach einer offensichtlichen Fehlentscheidung des Schiedsrichters blieb unser gefoulter Spieler liegen und wartete auf den Pfiff, die Laufer machten weiter und konnten so unbedrängt den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen (64 Min.). Im Gegenzug tankte sich Fischer gut durch und wurde dann knapp vor dem Strafraum von den Füßen geholt; der nachfolgende Freistoß wurde mit drei (!!!) Nachschüssen nicht untergebracht (65 Min.). Fischer konnte noch einmal auf der Seite glänzen, aber die gute Flanke fand keinen Abnehmer da wir zu langsam einrückten (75 Min.). Danach verloren wir wieder die Übersicht und so wurde der zweite große Fehler der Innenverteidigung zur Einladung zum 3:3 für Lauf (80 Min.). Die letzten Minuten waren dann sehr zerfahren und von Lauf rustikal geführt. So blieb es dann beim verspielten Sieg in der Fremde.

Fazit:
Was ist diese Einheit nun wert? Es war auf alle Fälle ein schnelles intensives Vorbereitungsspiel. Man hat gesehen, dass wir leider noch zu viele einfache Fehler machen und somit die ganze Mühe für das Spiel zu einfach herschenken. Moos wurde hier schmerzhaft vermisst, er gibt der Abwehr noch deutlich mehr Stabilität. Vorne haben wir diesmal eine Vielzahl an Möglichkeiten erspielt, aber wir müssen es schaffen die Kisten zu machen. Zu viele sehr gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. Der eine oder andere Spieler hält den Ball noch zu lange und die Schnelligkeit, die wir in der Spitze haben, wird noch nicht ausgenutzt. Das sind sicherlich die Aufgaben für die nächsten zwei Wochen.

FSV: Tsagos (Jurkic 46 Min.), Musha, Ebersberger, Paurevic, Wildeis (D. Schenker 63 Min.), Feinstein (Fischer 46 Min.), Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Kemenni, Luft, Bergmann,

Peter Fischer


Freundschaftsspiel: FSV Stadeln/SG 83 NBG-FÜ U19 – FSV Erlangen Bruck U17
16. August 2016 - Michael Strubel

Ja, man hat gesehen, wo gegen einen durchaus ambitionierten Gegner einer U19 dann doch Probleme auftreten. Man wollte hinten wieder die „0“ halten, aber das gelang nicht wie erhofft, sondern man musste durch eine Energieleistung den Gegner bezwingen. Sicher könnte man argumentieren, dass die angestammten 6 und 10 er nicht beim Spiel dabei waren oder aber ein wichtiger Innenverteidiger gefehlt hat, aber dann müssten es eben die anderen richten.

Aber so tat man sich gegen eine gut aufgelegte Elf aus der SG auf dem wunderbaren Gelände in Stadeln doch bei besten äußeren Bedingungen sehr schwer. So wurde gleich der erste Fehler auf der Außenbahn hart bestraft, als unser Außenverteidiger den Zweikampf verlor und das Ergebnis in einem schnellen Pass in unsere Mitte mündete die nicht gut verteidigt war und letztlich ein abgefälschter Schuss dann für den Torwart unhaltbar im Kasten zum 0:1 landete (6 Min.) – eine denkbar kalte Dusche. Offensichtlich waren wir trotzdem noch nicht wirklich wach, den bereits die erste Ecke von Stadeln brachte dann wieder große Gefahr, als wir nicht Herr der Lage wurden, doch der Abschluss ging knapp daneben (10 Min.). So langsam kamen wir ins Spiel, aber sowohl Fischer, der den Ball links am Kasten vorbeischoss (14 Min.) als auch Bergmann der rechts daneben hielt (16 Min.) konnten nichts Zählbares erzeugen. Nach einem groben Zweikampf musste Wildeis leider vom Feld, da der Gegner ihm einen Stollenabdruck auf den Oberkörper verpasste (22 Min.). Unsere Präsenz nahm trotzdem weiter zu und nach einer Ecke konnte Musha den Ball nicht richtig auf das gegnerische Tor bringen (25 Min.). Wie einfach Fußball manchmal sein kann zeigte der dann bestens aufgelegte Taher mit zwei kurzen Doppelpässen…….der dann Bergmann anspielte und der machte mit der ersten richtigen Chance dann den Ausgleich zum 1:1 (27 Min.).

Wer jetzt dachte, das Spiel würde den richtigen Verlauf nehmen sah sich getäuscht, denn durch das zu lasche Defensivverhaltens eines Offensivspielers konnte Stadeln schnell und direkt vor unseren Kasten spielen und stellte zu diesem Zeitpunkt den Spielverlauf mit dem 1:2 auf den Kopf (31 Min.). Diesmal mussten wir uns aber nicht so lange schütteln, sondern konnten wieder schnell ins Spiel finden. Wieder eine Kombination von Taher und Bergmann und der schöne Ball von Taher auf unseren größten Spieler – Moos – der per Kopf zum 2:2 (35 Min.) traf, brachten uns zurück. Wenn Bergmann die gleiche Quote beim Kopfball gehabt hätte wie am Boden, hätte es nach der guten Flanke von Taher schon das Führungstor sein können, leider ging der Ball neben den Kasten (39 Min.).

Der Coach stellte dann in der Pause nochmal den eigenen Anspruch klar…….doch die erste Aktion nach der Pause hatten wieder die Stadelner, als ein Fehler im Defensivverbund fast zum Gegentreffer geführt hätte, aber Mister Zuverlässig Moos konnte in Boateng Manier den Ball aus der Gefahrenzone bewegen und uns im Spiel halten. Auf der anderen Seite konnte Bergmann nach einer guten Ecke per Kopf leider nicht vollenden und so blieb es beim 2:2 (52 Min.). Der gegnerischen A Jugend ging nun langsam die Luft auf dem Tempo aus uns so konnte diese nur noch einmal nach einem Freistoß Gefahr aufblitzen lassen, aber unser Torwart hielt den Ball sicher (59 Min.). Fast im Gegenzug zeigte Fischer dann einmal wozu er in der Lage ist, als er einen langen Ball noch erlaufen konnte und sich am Torwart vorbeitankte und zum 3:2 einnetzen konnte (61 Min.). Nun hatten wir deutlich mehr vom Spiel und konnten nach einer guten Aktion im Mittelfeld wieder in die Spitze spielen und diesmal war es Kemenni der zum verdienten 4:2 treffen konnte (76 Min.). Danach hatten wir noch einige bessere Aktionen spielten aber am Ende nicht zielgerichtet genug, um das Ergebnis noch zu erhöhen.

Fazit:
Es bleibt schwierig, da in den Vorbereitungsspielen gegen niederklassige Gegner eigentlich hinten die Null stehen muss, aber uns immer noch individuelle Fehler im Weg stehen. Positiv zu erwähnen ist, dass wir durch vier verschiedene Spieler die Tore gemacht haben, was am Ende für jeden Gegner dann eine Unberechenbarkeit erzeugt. Ebenso ist positiv, dass wir nach den Rückständen immer zurückgekommen sind und am Ende das Spiel gedreht und verdient gewonnen haben. Letztlich hätte das Ergebnis auch 6 oder 7:2 lauten können, aber dazu fehlt uns noch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten. In der Summe bleibt trotz der vorhandenen Schwierigkeiten das Gefühl, dass man auf dem richtigen Weg ist, gute Spieler hat und die Trainer die weiteren Spiele nutzen sollte um die Stammformation zu finden.
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FSV: Madeja (Tsagos 65 Min.), Deveci (Tayie 46 Min.); Moos, Taher, Wildeis (Said 22 Min.), Feinstein, Musha (D. Schenker 65 Min.), Schenker, Fischer (Zwerenz 65 Min.), Luft, Bergmann (Zajac 65 Min.)

Peter Fischer


Freundschaftsspiel U17: SK Lauf – FSV Erlangen Bruck
2. August 2016 - Michael Strubel

Die Null hinten gehalten! Das war sicher das eine Ziel, das man erreicht hat. Ansonsten war das Spiel im Verhältnis zum Spiel in Coburg eigentlich ein Rückschritt.

Man hatte zwar mehr Ballbesitz als der Gegner, wusste aber allzu häufig nichts damit anzufangen. Die Laufwege passen noch nicht und der eine oder andere Spieler hält den Ball zu lange, lässt eben nicht den Gegner sondern die Mitspieler sinnlos laufen statt dem Spielgerät seine richtige Bedeutung zu geben. So war es eine gelungene Aktion die am Ende durch Marco Kaiser zum 1:0 führte (22 Min.), um gleich im Anschluss daran wieder – immer dann wenn es eigentlich darauf ankam den letzten Ball auf den Mitspieler zu platzieren – wieder Fehlpässe zu produzieren.

Einzelne Aktionen von den Mittelfeldaußen mit Flanken oder Pässen vor das Tor konnten im Zentrum nicht verwertet werden. Sonst hätte man das Spiel ohne große Mühe bereits zur Halbzeit wesentlich deutlicher gestalten können. Den ersten größeren Aufreger gab es dann erst wieder, als ein Spieler von Bruck wegen fehlender Schoner dann erst eine Verwarnung bekam (ein zweiter Spieler ging auch raus um die Schoner einzuschieben) und betrat dann den Platz ohne Zustimmung des Schiedsrichters und wurde folgerichtig mit einer Zeitstrafe belegt (69 Min.). Um es an der Stelle deutlich zu machen……wer die Regeln nicht kennt, sollte diese möglichst umgehend lernen; Punktspiele wären sicher nicht der geeignete Ort dafür.

Leider konnten wir die Chance in der 71 Min. nach einer Ecke per Kopf nicht nutzen….dann durfte sich das Team bei seinem Torwart – hier war Madeja im Kasten – bedanken, dass er eine 1:1 Situation entschärfte und eine zweite Aktion sicher vereitelte (73, 75 Min.). Diese beiden Aktionen würden im Normalfall zum sicheren Ausgleich führen. Wie schon in Coburg nutzte Bruck aber die Fehler der Gegner besser und erhöhte in der 76 Min. durch Marcel Kaiser auf 2:0. Die letzte Chance des Spiels konnte Bergmann nach einer Flanke von rechts leider per Kopf nicht mehr verwerten. Das wäre sicher auch ein Stück zu hoch gewesen.

Fazit: Wie bereits in Coburg muss die Abwehr gelobt werden. Weitgehend sicher und mit nur zwei Fehlern kann sich das sehen lassen. Nach wie vor ist der Spielaufbau, die Laufbereitschaft und die Passgenauigkeit dann um zu Chancen und letztlich auch Toren zu gelangen aber zu bemängeln. Sicher kann man auf dem kleinen Feld im Training und angesichts der Tatsache, dass eben derzeit nur zweimal die Woche der Platz überhaupt benutzt werden kann, nicht von guten Bedingungen sprechen. Bleibt zu hoffen, dass sich das ändert. An den Jungs liegt es sicher nicht, diese sind motiviert und lernbereit, auch wenn einem neutralen Beobachter die Haare zu Berge stehen, wenn man ohne Schoner aufläuft und dann die Regeln nicht kennt. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass wir Probleme haben, selbst das Spiel aufzuziehen. Wenn dem so ist, sollten wir gegen extrem starke Gegner spielen, um von der Last des Spielaufbaus befreit zu sein und damit die reale Situation in der kommenden Saison spüren zu können.
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FSV: Jurkic (Madeja 41 Min.), Paurevic (A. Schenker 41 Min.), Moos, Deveci (Ebersberger 41 Min.), Wildeis (Taher 53 Min.), Feinstein, Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Fischer (D. Schenker 62 Min.), Bergmann (A. Schenker 41 Min.) , Luft (Musha 53 Min.)

Peter Fischer


Freundschaftsspiel U17: FC Coburg – FSV Erlangen Bruck
26. Juli 2016 - Michael Strubel

Das Team kommt so langsam in Fahrt und diese Tendenz sollte sich auch am 24.7.2016 in Oberfranken bestätigen.
Die erste ¼ Stunde war noch davon gekennzeichnet, dass die Mannschaften im Mittelfeld versuchten Vorteile zu erringen. Die Coburger – die allesamt körperlich unterlegen waren – versuchten läuferisch und mit Spiellaune dagegen zu halten. Doch die Innenverteidigung von Bruck stand solide und so wurden die Pässe in die Spitze immer eine Beute von Moos und Paurevic. Hin und wieder versuchten die Coburger dann mit Diago´s auf unsere rechte Außenseite durchzukommen, was aber von der aufmerksamen Abwehr und dem einsatzfreudigen Außenverteidiger zumeist unterbunden wurde. In dieser Zeit war unser Spielaufbau noch meistens mit einem weiten Ball in die Spitzen zu kennzeichnen, doch das änderte sich als die Jungs vom FSV auch Fußball spielten. Als es eigentlich nur noch eine Frage war, wann endlich ein Tor für den FSV fallen sollte produzierte die Abwehr eine kapitalen Schnitzer und unser Torwart in HZ eins – Madeja – musste bei der 1:1 Situation Kopf und Kragen riskieren, konnte aber klären (20 Min.). Mehr oder weniger im Gegenzug konnten wir nach einem flachen Freistoß durch den hineingelaufenen Marco Kaiser das 1:0 für uns markieren. Direkt nachdem fälligen Anstoß waren wir aber wieder unsortiert und konnten mit Glück den Ball aus der Gefahrenzone befördern. Die Fouls nahmen von Seiten der Coburger zu und wieder ein fälliger Freistoß von unserer rechten Seite hoch hereingebracht und der gute Kopfstoß wurde aber vom Coburger Torwart entschärft (25 Min.). Wir drückten weiter und nach einem langen Ball in die Spitze war der Drehschuss nur zu schwach, als das er eine echte Gefahr dargestellt hätte (27 Min.). Die Coburger versuchten es weiter, aber wieder konnte Paurevic durch sein gutes Stellungsspiel dem bereits enteilten Stürmer erfolgreich stellen und vom Ball trennen (31 Min.). Weitere Aktionen von uns blieben ohne zählbaren Erfolg (33, 36 Min.) bis unsere Spitze vorne ungeschickt von den Füßen geholt wurde; den fälligen Elfmeter verwandelte Moos sicher (37 Min.) zum 2:0.
Zur zweiten Halbzeit kamen dann mit den Schenker Brüdern, Ebersberger und Tsagos frische Kräfte. Bei Bruck war durch die Wechsel offensichtlich etwas die Luft raus; bis auf einem Fehler bei unserer Innenverteidigung (50 Min.) der ohne weitere Folgen blieb, war nichts zu notieren. Auf der anderen Seite hatten die Coburger nicht das Glück……..sehr weit aufgerückt produzierten diese fast an der Mittellinie einen Ballverlust und diesen nutze der permanent agile und antizipierende Taher um mit der Kugel in Richtung Tor zu laufen und sehr überlegt flach den Ball zum 3:0 (53 Min.) einzuschieben. Die nachfolgenden Großchancen (54, 58, 63, 65 Min.) blieben allesamt ungenutzt.
Durch ein Missverständnis zwischen Torwart und Abwehrspieler kam es zu einem Rückpass den der neue Keeper in die Hand nahm – der indirekte Freistoß im 16 er blieb aber ohne Folgen (67 Min.). Das Spiel am Vortag und die Wärme waren dann offensichtlich der Auslöser für den einzigen größeren Patzer in unserem Defensivverbund. Nach einem kapitalen Fehlpass und der Tatsache, dass man den ballführenden Coburger nicht attackierte nutzte dieser die freie Bahn und hielt mal aus 20 Metern drauf und der Ball senkte sich hinter dem Torwart in unseren Kasten zum Endstand von 3:1 (73).

Fazit: In der Gesamtschau kann man sagen, dass Bruck das Spiel völlig verdient gewonnen hat. Das Ergebnis spiegelt aber nicht wirklich die Überlegenheit wieder; eigentlich müsste das Spiel 5 oder 6:0 ausgehen. Das ist umso beachtlicher, da ja die Auswahlspieler Bergmann, Mengi und Fischer gar nicht da waren. Weniger kleine Fehler hinten und eine klarere Chancenverwertung vorne wären noch wünschenswert, aber es ist ja noch ein bisschen Zeit. Natürlich sollte auch bedacht werden, dass Coburg wahrscheinlich vom ersten Tag an in der Landesliga gegen den Abstieg spielen wird. Daher sollte das Spiel nicht zu hoch bewertet werden. Es kommen noch andere Prüfsteine.
Hinweis am Rand: Noah Mengi hat sich kurzfristig entschieden uns leider in Richtung Club zu verlassen. Wir wünschen ihm dort viel Erfolg und eine verletzungsfreie Saison.
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FSV: Madeja (Tsagos 41 Min.), Paurevic (A. Schenker 41 Min.), Moos, Taher, Wildeis (D. Schenker 41 Min.), Feinstein, Marcel Kaiser, Marco Kaiser, Zajac, Luft (Musha 57 Min.) , Deveci (Ebersberger 41 Min.) .

Peter Fischer