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  • Auch gegen Kipfenberg verliert der FSV, dieses Mal knapp wegen 7 Holz
    19. Februar 2017 - Steffen Habenicht
    Auch das Heimspiel gegen den KRC Kipfenberg konnten die Bundesligakegler des FSV Erlangen-Bruck nicht gewinnen. Mit 2-6 unterlagen die Männer um Heiko Gumbrecht, letztlich fehlten nur 7 Holz zu einem Unentschieden.
    Das Spiel war ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Zwischen Topleistungen und schwachen Leistungen und Unvermögen und viel Pech schwankte es ständig hin und her und war alles geboten. Viele knapp verlorene Bahnen kosteten am Ende den Punktgewinn, wenn nicht sogar einen Sieg. Selbst in guten Phasen schlug der Gegner dann eben noch besser zurück, so im Mittelpaar als das Erlanger Duo Kern/Seuß gute 300 Holz auf der zweiten Bahn erspielte, dann aber mit sagenhaften 358 Holz ausgekontert wurden.
    Im Startpaar konnte Michal Bucko mit starken 615 Holz seinen Punkt holen. Michael Ilfrich kam nicht in sein Spiel, hatte aber trotzdem im letzten Wurf die Chance sein Duell zu gewinnen. Doch wie schon unzählige Male vorher, rutschte seine Kugel knapp am ersten Kegel vorbei und brachte so nur 5 Kegel zu Fall. 8 Kegel hätte er aber zu einem Sieg gebraucht.
    So gingen Alexander Kern und Michael Seuß mit einem 1-1 und 11 Holz Vorsprung auf die Bahnen. Beide begannen enorm stark und erhöhten den Vorsprung schnell auf 58 Holz. Doch was dann geschah, war fast unglaublich. Obwohl Kern mit 142 und Seuß mit 158 Holz überzeugten, drehte Kipfenberg nun das Spiel. Denn Christopher Kratz drehte mit sensationellen 195 Holz (105 Voll, 90 abgeräumt) voll auf und nahm seinen Partner J.Stahl (163 Holz) noch mit auf diesen Höhenflug. Mit einem Schlag war der komplett Vorsprung weg und beide Duelle drohten zu kippen. Kern unterlag am Ende klar mit 1-3 gegen Kratz. Seuß spielte eine starke Partie, hatte aber drei Mal Pech, als er erst die zweite Bahn mit 5 Holz und die letzte Bahn mit einem Holz abgeben musste und auf Bahn drei nur zu einem Unentschieden kam. Mit 596-584 Holz verlor er trotzdem seinen Punkt.
    Heiko Gumbrecht und Gökhan Idrisoglou hatten nun ein 1-3 und 58 Holz aufzuholen. Aber wieder war das Glück nicht wirklich auf der Brucker Seite. Idrisoglou musste sich trotz guter 580 Holz seinem Gegner beugen. Somit war nur noch ein Unentschieden möglich. Heiko Gumbrecht tat alles dafür und spielte sich in einen wahren Rausch. Mit 647 Holz kam er am Ende auf eine neue persönliche Bestleistung. Zum Punktgewinn reichte es aber für die Brucker wieder einmal nicht. Noch gibt es vier Erstligaspiele, um die Punkteausbeute doch noch zu steigern.

    Ilfrich – Brosi 558-560 2-2, Bucko – Stephan 615-602 3-1, Kern – Kratz 536-617 1-3, Seuß – Stahl 596-584 1,5-2,5, Gumbrecht, H. – Strauß 647-571 4-0, Idrisoglou – Scholler 580-604 1-3, 2-6 über die Gesamtholz 3532-3538;
     
    Heiko Gumbrecht spielte mit 647 Holz eine starke Partie