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  • Unentschieden für Brucker Bundesligakegler in Rudolstadt
    5. März 2017 - Steffen Habenicht
    Nach einer langen Durststrecke konnten die Sportkegler des FSV Erlangen-Bruck endlich wieder punkten. Beim Mitaufsteiger Lok Rudolstadt gab es letztlich ein leistungsgerechtes 4-4 Unentschieden. Das es am Ende nicht sogar ein Sieg wurde, lag wie schon die ganze Saison lang, an zu vielen Schwankungen innerhalb des Teams aber auch innerhalb des Spieles eines jeden einzelnen Brucker Keglers. Ganz starken folgten meist schnell sehr wackelige Phasen im Erlanger Spiel.
    Das Startpaar Michal Bucko und Michael Ilfrich hatten zu Beginn ihre Gegner voll im Griff. Bucko konnte das auch durchziehen, ließ aber auf der letzten Bahn einiges an Holz liegen. Ilfrich sah nach zwei Bahnen schon wie der sichere Sieger aus. Nach einer schwächeren dritten Bahn musste er sich zum Abschluss mächtig strecken, um den so wichtigen zweiten Mannschaftspunkt für sein Team zu sichern. Mit 2-0 und 70 Holz Vorsprung gingen nun Michael Seuß und Gökhan Idrisoglou auf die Bahnen. Idrisoglou konnte dem an diesem Tage stärksten Rudolstädter Daniel Barth zu Beginn noch gut folgen. Doch dann musste er klar abreißen lassen, hielt aber den Rückstand noch in Grenzen. Seuß hatte einen ganz schwachen Start erwischt, bei dem er auch noch viel Holz verlor. Mit einer riesigen Kraftanstrengung sicherte er sich aber die folgenden drei Bahnen und damit den nächsten Mannschaftspunkt für den FSV.
    Mit 3-1 lag man nun zwar in Führung, doch der Vorsprung war auf 10 Holz zusammengeschrumpft. Heiko Gumbrecht hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und keine Chance gegen seinen stark auftrumpfenden Kontrahenten. Ganz anders sah es bei Alexander Kern aus. Er stemmt sich mit aller Kraft gegen die Niederlage und holte Holz um Holz gegen seinen direkten Gegner heraus. Tollen 301 Holz ließ er noch bessere 308 Holz folgen und kam auf den nicht leicht zu spielenden Bahnen auf den ganz starken Tagesbestwert von 609 Holz. Damit sicherte er seiner Mannschaft das Unentschieden, zum Sieg fehlten am Ende nur noch 24 Holz.
    Mit 3 Punkten zieren der FSV Erlangen-Bruck und Lok Rudolstadt gemeinsam das Tabellenende und stehen bei 6 Punkten Rückstand zum rettenden 8. Tabellenplatz bei nur noch drei ausstehenden Spielen praktisch als Absteiger aus der ersten Bundesliga fest. Für den FSV geht es in den letzten Partien aber auf jeden Fall darum, die Saison zumindest als Vorletzter zu beenden.

    Bucko – Bliesath 576-521 3,5-0,5, Ilfrich – Kunstmann 556-541 3-1, Seuß – Kerntopf 527-538 3-1, Idrisoglou – Barth 551-600 1-3, Kern – Conrad 609-581 2,5-1,5, Gumbrecht, H. – Gießler 529-591 2-2, 4-4 über die Gesamtholz 3348-3372;